Studium in Graz beginnen: Der Einstiegsguide für Erstsemester
Von der Inskription über die Wohnsitzmeldung bis zum Top-Ticket: Der systematische Einstiegsguide für alle, die ihr Studium in Graz beginnen. Mit Fristen, Kosten und Ansprechpartnern.
Vor der Anreise: Zulassung und Inskription
Die Zulassung an der Wunschuniversität
Der Weg zum Studium in Graz beginnt mit der Zulassung. Bei den meisten Studien an der Karl-Franzens-Universität und an der TU Graz genügt die Universitätsreife (österreichische Matura oder eine gleichwertige ausländische Qualifikation). Sie laden Ihr Maturazeugnis, Ihren Reisepass/Personalausweis und ein Passfoto über das jeweilige Online-Portal hoch: UNIGRAZonline an der Uni Graz, TUGRAZonline an der TU Graz, MEDonline an der Med Uni Graz oder das Online-Portal der Kunstuniversität. Nach der Prüfung der Dokumente erhalten Sie die Zulassung per E-Mail oder im Portal.
Bestimmte Studien haben Aufnahmeverfahren, die Sie bereits Monate vor dem Studienbeginn absolvieren müssen. An der Uni Graz betrifft dies Psychologie, Pharmazie, Biologie, Molekularbiologie, Umweltsystemwissenschaften, Informatik (mit der TU gemeinsam) und das Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung. An der TU Graz sind Informatik und Architektur zulassungsbeschränkt. An der Med Uni Graz führt kein Weg am MedAT vorbei, der jährlich einheitlich an den drei österreichischen Medizinischen Universitäten stattfindet (in der Regel Anfang Juli, Anmeldung bis Mitte März). An der Kunstuniversität entscheiden künstlerische Eignungsprüfungen, die je nach Studium zwischen Februar und Juli stattfinden. Die Termine publiziert jede Universität jährlich neu - die Seite Anmeldung und Zulassung der Uni Graz dokumentiert den kompletten Ablauf Schritt für Schritt.
Die Inskription: Von der Zulassung zum aktiven Studium
Zulassung und Inskription sind nicht dasselbe. Die Zulassung bedeutet, dass Sie die formalen Voraussetzungen erfüllen. Die Inskription - oder „Fortsetzungsmeldung" bei bestehenden Studien - bedeutet, dass Sie sich für das jeweilige Semester aktiv einschreiben und den ÖH-Beitrag überweisen. Ohne diese Überweisung sind Sie kein aktiver Studierender, und damit steht Ihnen weder die Nutzung des Campus-Management-Systems noch der Bibliothek noch das Top-Ticket zu.
Der ÖH-Beitrag liegt im Studienjahr 2025/26 bei 25,20 Euro pro Semester (davor 24,70 Euro), der Versicherungsanteil ist darin enthalten. Die Zahlung ist in der Regel bis Ende September für das Wintersemester und bis Ende Februar für das Sommersemester fällig. Die Nachfrist beträgt einige Wochen, allerdings mit Zuschlag. In der Praxis zahlen Sie per Banküberweisung oder im Online-Portal über SEPA-Lastschrift. Die Zahlungsreferenz wird im Portal angezeigt - verwenden Sie sie wörtlich, sonst kann die Zahlung nicht zugeordnet werden.
Wohnung, Studierendenheim und die frühe Suche
Der Grazer Wohnungsmarkt ist aus Sicht von Erstsemestern einer der anstrengenderen Punkte. Studierendenheime haben frühe Bewerbungsfristen: Die meisten Träger - darunter Home4Students (auch ÖSG), das OeAD-Studierendenwohnheim, das WIST Steiermark und Akademikerhilfe - nehmen Bewerbungen bereits ab März/April für das folgende Wintersemester an. Wer im August noch sucht, findet bei den großen Anbietern meist nur noch Restplätze oder muss auf Nachrückerlisten hoffen.
Als Alternative kommen private Wohnheime, WG-Zimmer und kleine Mietwohnungen in Frage. WG-Zimmer in studentennahen Lagen (Geidorf, St. Leonhard, Lend nördlich der Keplerbrücke, Jakomini um den RESOWI-Campus) werden über Plattformen wie wg-gesucht.at, willhaben.at und die Grazer Facebook-Gruppen vermittelt; typische Zimmerpreise liegen 2026 bei 350 bis 480 Euro warm. Eigene kleine Wohnungen (30-40 Quadratmeter) kosten derzeit zwischen 600 und 850 Euro warm - deutlich weniger als in Wien oder Innsbruck, aber für viele Studierende dennoch am oberen Rand des Budgets.
Krankenversicherung
In Österreich besteht Versicherungspflicht. Für österreichische Studierende gilt die Mitversicherung bei den Eltern bis zum 24. Lebensjahr (verlängert auf 27, wenn ein ernsthaftes Studium nachgewiesen wird und die Verdienstgrenze nicht überschritten wird). Wer die Mitversicherung verliert - etwa wegen Überschreitung der Altersgrenze, Studienwechsel oder Verdiengrenzüberschreitung - kann sich als Studierender zum vergünstigten Beitrag in der Selbstversicherung der ÖGK anmelden. Der Beitrag beträgt derzeit 78,84 Euro pro Monat.
Für EU- und EWR-Staatsangehörige genügt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) aus dem Heimatland, allerdings nur im Falle eines kurzfristigen Aufenthaltes. Wer dauerhaft in Graz studiert, sollte eine echte österreichische Versicherung abschließen, um volle Leistungen bei niedergelassenen Ärzten und Spitälern zu erhalten. Drittstaatsangehörige brauchen bereits für den Aufenthaltstitel einen Versicherungsnachweis; meist wird zunächst eine private Studierendenkrankenversicherung abgeschlossen, die dann später in die ÖGK-Selbstversicherung umgewandelt werden kann.
Die ersten Tage in Graz: Meldezettel, Bankkonto, Studierendenausweis
Der Meldezettel beim Magistrat
Innerhalb von drei Werktagen nach Ihrem Einzug in Graz müssen Sie sich beim Meldeamt der Stadt anmelden. Die Anmeldung ist für Studierende aus Österreich, der EU und Drittstaaten gleichermaßen Pflicht. Zuständig ist das Servicecenter der Stadt Graz im Amtshaus an der Schmiedgasse 26. Sie benötigen: Reisepass oder Personalausweis, den ausgefüllten Meldezettel (als Formular beim Magistrat erhältlich oder online unter Meldeservice der Stadt Graz herunterladbar) und die Unterschrift des Unterkunftgebers (Wohnungsvermieter, Wohnheimsverwaltung, WG-Hauptmieter). Die Anmeldung ist kostenlos. Sie erhalten eine amtliche Meldebestätigung, die für nahezu alle folgenden Schritte benötigt wird - vom Bankkonto bis zum Aufenthaltstitel bei Drittstaatsangehörigen.
Wichtig: Für die Anmeldung muss der Vermieter unterschreiben - diese Unterschrift ist nicht optional. In WGs unterschreibt der Hauptmieter, in Studierendenheimen die Heimverwaltung. Wer in einem Hotel oder Hostel wohnt, kann sich dort nicht anmelden; die Meldepflicht greift erst, wenn Sie in eine private Unterkunft einziehen.
Bankkonto eröffnen
Ein österreichisches Bankkonto ist praktisch Pflicht für den Alltag: Miete geht meistens per Dauerauftrag oder Lastschrift, die ÖH-Beitragszahlung funktioniert am einfachsten über SEPA-Lastschrift, Arbeitgeber zahlen Gehälter in der Regel nur auf österreichische Konten. Die großen Banken bieten kostenlose Studierendenkonten an: Erste Bank (Girokonto s Student), Raiffeisen (Studentenkonto), Bank Austria (StudentCheck), BAWAG P.S.K. (Studentenkonto). Für die Eröffnung benötigen Sie Reisepass oder Personalausweis, Meldebestätigung und den Immatrikulationsnachweis. Die Eröffnung dauert in der Regel eine Stunde und das Konto ist nach wenigen Werktagen voll nutzbar.
Studierendenausweis, UniID und Campus-Management-System
Nach Abschluss der Inskription und nach Überweisung des ÖH-Beitrags erhalten Sie Ihre UniID (an der Uni Graz), die TUID (an der TU Graz) oder vergleichbare Zugangsdaten. Diese Zugangsdaten sind der Schlüssel zu UNIGRAZonline, TUGRAZonline, MEDonline und KUGonline - also zu den Campus-Management-Systemen, über die Sie sich für Lehrveranstaltungen anmelden, Prüfungstermine buchen, Noten abrufen und Ihre Stundenpläne verwalten. Planen Sie in den ersten Tagen ausreichend Zeit ein, um sich mit diesen Systemen vertraut zu machen - sie sind der tägliche Begleiter Ihres Studiums.
Den physischen Studierendenausweis (meist in Form einer Smartcard oder als App im Handy) erhalten Sie je nach Universität im Studienservice, im Studienzentrum oder direkt im Bibliotheksbereich. An der Uni Graz ist dies im „Vestibül" (dem Eingangsbereich der Hauptbibliothek) am Universitätsplatz 3a möglich, an der TU Graz im Service Center im Hauptgebäude Rechbauerstraße 12 sowie an der Campus-Servicestelle in der Inffeldgasse. Der Ausweis gilt als Bibliotheks- und Mensaausweis sowie für die Teilnahme am MensaCard-System.
Top-Ticket Studierende Steiermark kaufen
Eines der wichtigsten Dokumente für das Grazer Studium ist das Top-Ticket Studierende Steiermark. Es gilt im gesamten Steirischen Verkehrsverbund - also für sämtliche öffentliche Verkehrsmittel in Graz (Straßenbahn, Stadtbus) ebenso wie für die Regionalbusse und Regionalbahnen in der gesamten Steiermark. Der Preis beträgt für Studierende 193 Euro pro Semester, was einem Jahrestarif von rund 386 Euro entspricht. Das Ticket ist bei den Verbundlinie-Verkaufsstellen und online erhältlich. Sie brauchen dafür den aktiven Studierendenausweis beziehungsweise den Inskriptionsnachweis des laufenden Semesters. Das Ticket wird als Semesterticket für Herbst/Wintersemester und Frühjahr/Sommersemester ausgegeben oder auf die Jahresbasis verlängert.
Wichtig: Die 193 Euro gelten für Studierende bis zum 26. Geburtstag. Über dieser Altersgrenze werden die regulären Preise fällig. Seit 2022 gibt es außerdem das Klimaticket Steiermark, das als Alternative zum Top-Ticket erworben werden kann, sowie das bundesweite Klimaticket Österreich, mit dem Sie in ganz Österreich fahren können - für regelmäßige Heimfahrten zu Eltern in andere Bundesländer ist letzteres meist günstiger. Die Preisstaffelung und die Kombinationsmöglichkeiten sind auf der Verbundlinie-Website abgebildet.
Die ersten Wochen im Semester: Studiengang-Start und STEOP
Welcome Days und Einführungsveranstaltungen
Alle vier Grazer Universitäten organisieren in der letzten Ferienwoche vor Semesterbeginn oder in der ersten Vorlesungswoche sogenannte Welcome Days. Die Uni Graz spricht von der „Semestereröffnung", die TU Graz führt „TU Graz Welcome Days" durch, die Med Uni startet mit einer „Studieneingangsphase". Die Inhalte ähneln sich: Vorstellung der Studiengangsleitung, Führung durch den Campus, Erklärung des Studienplans, Hinweise zur STEOP, Einführung in das Campus-Management-System und die digitalen Lernplattformen (Moodle, TU4U, etc.). Teilnahme ist zwar formal freiwillig, aber praktisch unerlässlich - wer die Termine verpasst, muss sich die Informationen später mühsam zusammensuchen.
Die Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP)
Seit 2011 ist die STEOP verpflichtender Bestandteil aller Bachelor- und Diplomstudien. Sie besteht aus einem oder mehreren einführenden Fächern, die Sie im ersten Semester erfolgreich ablegen müssen, um im weiteren Studium frei Lehrveranstaltungen belegen zu können. Bestehen Sie die STEOP nicht, dürfen Sie laut Universitätsgesetz zweimal wiederholen; danach ist das Studium für zwei Jahre gesperrt. Die STEOP-Fächer sind je nach Studium unterschiedlich: In den Rechtswissenschaften ist es oft „Einführung in die Rechtswissenschaften" und „Grundzüge des Privatrechts", in der Informatik „Einführung in das strukturierte Programmieren", im Maschinenbau „Mathematik 1" und „Mechanik 1". Prüfen Sie den Studienplan Ihrer Richtung auf die konkreten STEOP-Kurse.
Lehrveranstaltungsanmeldung
In UNIGRAZonline, TUGRAZonline & Co. melden Sie sich zu Beginn des Semesters für Lehrveranstaltungen an. Achtung: Nicht alle Lehrveranstaltungen sind „Vorlesungen" mit unbegrenzten Plätzen - es gibt auch prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen (PI-LV), Übungen, Seminare, Proseminare, Praktika. Bei vielen dieser prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen sind die Plätze begrenzt und werden über Wartelisten vergeben. Wer zu spät bucht, findet keinen Platz mehr und muss die Lehrveranstaltung ins nächste Semester verschieben.
Typischer Fehler bei Erstsemestern: zu viele Lehrveranstaltungen gleichzeitig buchen. Die ECTS-Berechnung in Österreich geht davon aus, dass 1 ECTS etwa 25 Arbeitsstunden (inklusive Selbststudium) entspricht; 30 ECTS pro Semester sind das nominelle Pensum. In der Realität sind 25 bis 28 ECTS für Erstsemester realistischer, solange Sie noch lernen müssen, wie Uni-Lernen funktioniert. Die Beratung der HTU Graz empfiehlt für die ersten zwei Semester ein etwas reduziertes Pensum.
Orientierung im Alltag: Wohnviertel, Mensen, Öffis
Das Uni-Viertel rund um den Universitätsplatz
Der Hauptcampus der Uni Graz liegt im Bezirk Geidorf. Vom Hauptbahnhof erreichen Sie ihn mit der Tramlinie 3 (Richtung „St. Peter") in rund 15 Minuten; die Haltestellen „Universität/Mensa" und „Merangasse" liegen direkt im Campus-Bereich. Rund um den Universitätsplatz finden Sie alles, was der Uni-Alltag braucht: die Hauptbibliothek, Institutsgebäude, die Mensa am Sonnenfelsplatz, Cafés, Kopierläden, Schreibwarengeschäfte und einige kleinere Restaurants. Die Zinzendorfgasse nördlich des Hauptgebäudes ist die klassische Studentenstraße mit Lokalen und Wohnheimen.
Mensen und Essensversorgung
Die Grazer Hochschulen verfügen über mehrere Mensen und Cafeterien, die vom Akademikerbund der Studierenden gemeinsam mit Gourmet/Sodexo betrieben werden. Wichtige Standorte: Mensa Sonnenfelsplatz (beachten Sie: Sonnenfelsplatz, nicht Sonnenfelsgasse; die zentrale Hauptmensa wurde nach einem umfassenden Umbau 2023/24 wieder eröffnet), RESOWI-Mensa in der Universitätsstraße, Mensa in der Inffeldgasse (Campus Neue Technik der TU Graz), Mensa Mediziner am LKH-Gelände, Mensa FH Joanneum in der Alten Poststraße. Die Preise liegen 2026 je nach Menü zwischen 5,20 und 7,90 Euro; mit Studierendenausweis sind die Tagesmenüs fast immer günstiger als vergleichbare Lokale. Neben den Mensen gibt es zahlreiche kleinere Studenten-Cafés im Uni-Umfeld, die ebenfalls günstige Mittagsangebote führen.
Soziale Anbindung und Freizeit
Neben den Fachschaften organisieren die Sportreferate (USI - Universitäts-Sportinstitut) kostengünstige Kurse aller Art: Ballsport, Kampfsport, Fitness, Tanz, Klettern, Schwimmen, Tennis, Reiten. Die Kurse sind im Vergleich zu kommerziellen Studios stark vergünstigt - Semesterkurse kosten in der Regel zwischen 15 und 60 Euro. USI-Kurse sind einer der besten Wege, in den ersten Wochen Kontakte außerhalb der eigenen Studienrichtung zu knüpfen.
Wer internationale Kontakte sucht, findet Anschluss beim Erasmus Student Network (ESN Graz), das Veranstaltungen für Austauschstudierende und einheimische Studierende gleichermaßen organisiert. Sprachtandems werden über die Sprachenzentren der Universitäten vermittelt - wenn Sie eine neue Sprache lernen wollen, melden Sie sich dort an.
Die häufigsten Fehler der ersten Wochen
Einige Fehler tauchen im Semesteralltag so regelmäßig auf, dass man sie wie ein Standardpaket aufzählen kann. Der häufigste: Prüfungsfristen verpassen. An der Uni werden Sie nicht erinnert - Sie müssen selbst für jede Prüfung An- und Abmeldetermine im Blick haben. Zweitens: Die STEOP-Kurse nicht früh genug im Semester belegen, was später zu Verschiebungen führt. Drittens: Die Nachfrist für den ÖH-Beitrag versäumen, was eine automatische Exmatrikulation im nächsten Semester bedeutet. Viertens: Die Meldung beim Magistrat hinausschieben und später Schwierigkeiten bei Bankkonten, Aufenthaltstiteln oder Arbeitsverträgen bekommen.
Einen Punkt, den frische Studierende oft unterschätzen: Die Uni-Mail-Adresse. Alle offiziellen Mitteilungen der Universität - einschließlich Prüfungsergebnissen, Mahnungen, Fristsetzungen und Terminänderungen - kommen ausschließlich an die Uni-Mail. Leiten Sie diese Adresse an Ihr privates Postfach weiter oder richten Sie die IMAP-Abfrage in Ihrem normalen Mail-Client ein. Wer seine Uni-Mail eine Woche lang nicht abruft, hat gute Chancen, einen wichtigen Termin verpasst zu haben.
Nützliche Apps und Orientierungshilfen
Zwei Apps sind aus dem Grazer Studienalltag nicht wegzudenken. Erstens: GrazMobil, die offizielle App der Holding Graz für Fahrpläne und Ticketkauf im öffentlichen Verkehr. Sie liefert Echtzeit-Abfahrten aller Trams und Busse, zeigt Störungsmeldungen und erlaubt den Kauf von Einzelfahrten, Wochen- und Monatskarten (ohne Umweg über das Top-Ticket, das Sie separat bei der Verbundlinie kaufen müssen). Zweitens: die App der jeweiligen Universität beziehungsweise der jeweiligen ÖH. Die HTU Graz betreibt eine eigene App mit Mensa-Menüs und Campus-Plänen, die Uni Graz hat mit „UNIGRAZonline App" eine abgespeckte mobile Version ihres Campus-Management-Systems.
Zusätzlich empfehlen sich: Google Maps oder OpenStreetMap für die Orientierung in den ersten Wochen, ein Kalender mit Synchronisation auf allen Geräten, eine Notiz-App für Prüfungsfristen und eine Dokumentenscan-App (wie Adobe Scan oder CamScanner) für die häufigen digitalen Formulare im Studienalltag.
Die ersten Wochen in Graz sind anstrengend, aber sie legen die Grundlage für das restliche Studium. Wer die Amtswege systematisch abarbeitet, die Welcome Days nutzt und sich früh an die digitalen Werkzeuge der Universität gewöhnt, hat nach wenigen Wochen einen Alltag, der sich normal anfühlt. Die Grazer Hochschul-Infrastruktur ist im österreichischen Vergleich auf einem der besseren Stände; die wichtigsten Anlaufstellen sind zu Fuß oder mit der Tram in wenigen Minuten erreichbar. Nutzen Sie diese Übersichtlichkeit - sie ist einer der Gründe, warum Graz als Studienstadt so attraktiv ist.